
Eine futuristische Version des Mythos der Sibylle
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Künstlerisches Team
Bühnenkonzept, Autorin, Performerin · Catalina Carrasco
Plastisches Konzept & „tragbare Skulptur“ · Isabel Castro
Klanglandschaft & Sounddramaturgie · Jaume Manresa
Lichtdesign · Joan Fullana
Technologie · Gaspar Morey
Kreative Begleitung · Mercedes Boronat
Dramaturgie & Externer Blick · Jordi Duran
Weitere Wegbegleiter:innen · Manuela Oliva, Leo Alburquerque, Laura Cardona
Synopsis
Eine queere, cybernetische Science-Fiction-Erzählung, inspiriert vom Mythos der Sibylle und den spekulativen Fabeln von Donna Haraway.
Die Sibylle – eine Prophetin der griechischen und römischen Mythologie – besitzt die Gabe, in die Zukunft zu sehen.
Die katholische Kirche übernahm diese Figur, und in Mallorca ist das mittelalterliche „Lied der Sibylle“, das die Ankunft des Jüngsten Gerichts verkündet, bis heute fester Bestandteil der Kultur und wird noch immer in Kirchen aufgeführt.
Cybil·la ist ein Cyborg, der den menschlichen Körper an physische und biologische Grenzen führt. Sie spekuliert über die Möglichkeiten von Verbindung, Aufrüstung und Mutation in der Triade Maschine – Mensch – Tier.
Ein weiterentwickeltes Wesen, das zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft reist – mit einer klaren Botschaft:
Das Ende der Welt – und die Rettung für alle, die fähig sind zu tanzen und zu lieben.
Beschreibung
Begleitet von technologischen Apparaturen tritt Cybil·la in einen poetischen Dialog mit den Möglichkeiten, auf den Übergang zu reagieren, den wir als Menschheit gerade erleben – zwischen der sechsten Auslöschung und der vierten industriellen Revolution.
Ohne Verzweiflung zu verbreiten, sucht sie Wege, Hoffnungsnetze zu knüpfen und diesen Übergang als Chance zu begreifen.
Das Solo greift auch auf Donna Haraways „Cyborg Manifesto“ zurück:
Ein queerer Körper als Metapher für andere Perspektiven, um auf die Welt zu blicken.
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